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Praxis für Psychotherapie und Hypnosetherapie | ulrich-heister.de

Ursachen, Folgen – und drei konkrete Wege aus der Angst

Alle Menschen berührt das Thema Angst. Angst ist ein Grundgefühl, das uns eigentlich schützen soll. Die konkrete Furcht vor einem heranfahrenden LKW ist durchaus begründet und sinnvoll, wenn ich mitten auf einer Straße stehe. Manchmal nervt Angst aber auch einfach nur.  Sie ist da, ohne konkrete Bedrohung oder ohne ersichtlichen Grund; so wie etwa die Angst vor Spinnen oder die Flugangst. In diesem Artikel nähern wir uns diesem Phänomen an und halten nach Lösungsansätzen Ausschau. Abschließend zeige ich Ihnen drei mögliche Wege, wie Sie mit Ängsten umgehen und sie loswerden können.

Konkrete Bedrohung oder diffuse Angst?

Bei konkreten Bedrohungen hilft es, die Situation zu verlassen. Ich verlasse die Straße, wenn ein Fahrzeug kommt. Ich nähere mich nicht dem Abgrund. Ich suche eine Geldquelle, um die Miete zahlen zu können. In solchen und ähnlichen Situationen können aktive Handlungen die Lösung darstellen, indem sie die Ursache der Angst beseitigen.

Anders sieht es bei Ängsten aus, deren Grund nicht offensichtlich ist. Warum hat jemand Angst vor einer Spinne? Hier in Mitteleuropa sind sie normalerweise harmlos. Warum hat jemand Angst vor dem Fliegen, fährt aber mit dem Auto ohne Probleme wöchentlich hunderte Kilometer, was statistisch nachweisbar um ein Vielfaches gefährlicher ist? Warum hat jemand Angst, vor einer Gruppe zu sprechen, obwohl er davon ausgehen kann, dass die Zuhörer ihm wohlgesonnen sind? Hier müssen wir tiefer gehen.

Man kann alles auch mit Angst tun!

Es ist grundsätzlich möglich, Dinge trotz beziehungsweise mit dem Gefühl der Angst zu tun: Auf Spinnen zuzugehen und sie anzufassen. In das Flugzeug einzusteigen und loszufliegen. Sich auf die Bühne zu stellen und Vorträge zu halten. Die wiederholte Erfahrung, dass es doch gut ging und das Befürchtete nicht eingetreten ist, schleift die Angst ab, und irgendwann verschwindet sie ganz. Doch eine solche Herangehensweise ist sehr unkomfortabel. Sie erfordert viel Mut und ist jedes Mal mit einer großen Überwindung verbunden.

Neben den Ängsten vor etwas Bestimmtem können sich auch diffuse Ängste zeigen, die als grundlegendes Gefühl wahrgenommen werden. Beispielsweise stellt sich morgens nach dem Aufwachen ein Gefühl von übler Ungewissheit oder eine unbestimmte Existenzangst ein. Manchmal sind Ängste an Handlungen geknüpft, beispielsweise das Leeren des Postkastens. Es wird eine Beklemmung gespürt, gekoppelt mit der Sorge, dass schlechte Nachrichten in der Post sein könnten, obwohl dazu eigentlich kein Grund besteht.

Woher kommt diese Angst nur?

Der Auslöser ist häufig nicht zu erkennen, die Angst scheint einfach so aufzutauchen. Dies lässt es meistens unmöglich erscheinen, diese Ängste in den Griff zu bekommen: Wie soll man etwas bearbeiten, das einfach da ist und dessen Ursache sich nicht beseitigen lässt, weil sie gar nicht bekannt ist?

Dazu muss man sich zuerst verdeutlichen, woher solche diffusen Ängste überhaupt kommen. Denn tatsächlich hat jede Angst einen Auslöser, eine Ursache. Menschen werden nicht mit Ängsten geboren. Diese sind in der Regel Widerspiegelungen alter, vergessener Erfahrungen. Ängste werden meistens durch verletzende, überwältigende oder überfordernde Erlebnisse entwickelt. In der Regel wurden ein Verlust, Alleinsein, ein Gefühl der Ohnmacht oder Hilflosigkeit erlebt. Die starke emotionale Ladung brennt das Erlebnis in das Nervensystem ein. Die Art der Angst, die entsteht, muss der Ursache nicht ähnlich sein.

Der Angst vor Spinnen liegt selten ein Erlebnis mit Spinnen zugrunde. Oft stehen dahinter in Wirklichkeit etwa Missbrauchserfahrungen oder andere verdrängte Verletzungen. Die Angst vor schlechten Nachrichten im Briefkasten kann auf einem frühen Erlebnis basieren, in dem sich das Kind sich einer Situation nicht gewachsen fühlte, förmlich von ihr überwältigt wurde.

Wenn Ängste die Lebensqualität einschränken

Die Wiederholung einer Angst kann einen Automatismus entstehen lassen. Das Gefühl wird hervorgerufen, wenn ein bestimmter Reiz ausgelöst wird. Beispiel: Ein Kind fühlt sich häufig alleingelassen, weil sein alleinerziehender Vater trinkt und sich nicht adäquat um es kümmert. Es ist möglich, dass dieser Mensch später Angst empfindet, wenn er mit alkoholisierten Menschen zu tun hat.

Die Lebensqualität und die Lebensfreude werden von Ängsten stark dezimiert. Die Betroffenen fühlen sich oft hilflos im Angesicht ihrer Empfindungen und denken, etwas stimme mit ihnen nicht. Manche versuchen ihr Dilemma zu lösen, indem sie sich  mit ihren Zuständen arrangieren, oder sie vermeiden alle Situationen, in denen die Ängste auftreten könnten.

Dies schränkt die eigenen Möglichkeiten sehr ein und manche Lebensbereiche können gar nicht gelebt werden. Zudem verlagern sich die Ängste damit meistens nur, gehen aber nicht weg, so dass die Zahl der potenziell bedrohlichen Situationen ständig wächst.

Die gute Nachricht: Ängste kann man wieder loswerden!

Die gute Nachricht ist: Da Ängste erworben sind, lassen sie sich, die nötige Bereitschaft vorausgesetzt, auch wieder auflösen. Der Weg, die Angst zu überwinden, hängt vor allem davon ab, wie stark die emotionale Ladung des zugrunde liegenden Erlebnisses ist und wie tief es sich ins Bewusstsein geprägt hat. Im Folgenden nenne ich drei Möglichkeiten, wie man vorgehen kann, um die Ängste zu überwinden, begonnen mit nicht so starken Ängsten bis hin zu sehr starken.

Drei Wege aus der Angst

 

  1. Für ein anderes Gefühl entscheiden

Machen Sie sich klar, dass die Angst, die Sie empfinden, ein Gefühl ist, wie jedes andere. Sie selbst erzeugen dieses Gefühl, niemand anders. Entscheiden Sie sich bewusst, ein anderes Gefühl statt der Angst zu empfinden. Dieses Gefühl können Sie erzeugen, in dem Sie sich an eine Situation erinnern, in der Sie sich wohlgefühlt haben. Angenommen, Sie werden mit einem Angstgefühl wach. Erinnern Sie sich absichtsvoll an einen Moment in einem Urlaub, den Sie sehr genossen haben. Erleben Sie diese Erinnerung in ihrer Vorstellung mit all Ihren Sinnen. Machen Sie sich diese Herangehensweise zur Gewohnheit – ersetzen Sie also die unerwünschte Angewohnheit durch eine bewusst gewählte. Nach einer gewissen Zeit wird die Angst nicht mehr auftreten. Das ist tatsächlich in vielen Fällen genauso einfach, wie es klingt. Ich habe es bei Klienten erlebt, dass  sich, konsequente Anwendung voraussetzt, selbst jahrzehntealte Ängste auflösten. Es steckt eben viel Wahrheit in dem Spruch, dass der Mensch ein Gewohnheitstier sei.

  1. Mit Methode und nach Anleitung bearbeiten

Nutzen Sie die Methode, die ich in diesem Artikel beschrieben habe. Dort ist ein Beispiel mit der Bearbeitung einer Angst beschrieben. Diese Methode ist sehr machtvoll, weil sie alle Ebenen anspricht, die zur Auflösung von persönlichen Mustern notwendig sind: die mentale, emotionale und neuronale. Ich empfehle zu Anfang nicht mit stark geladenen Themen anzufangen. Üben Sie den Umgang mit der Methode zuerst mit einfacheren Themen und machen Sie sich mit ihr vertraut.

Wenn Sie die Anleitung beachten, können Sie höchstwahrscheinlich bereits nach einigen Anwendungen mit einer Linderung rechnen. Denken Sie daran, wie in dem verlinkten Beitrag beschrieben, auch weitere Aspekte zu behandeln, die in Ihr Bewusstsein treten.

  1. Professionelle Unterstützung holen

Gelingt es Ihnen mit den vorgestellten Ansätzen nicht selbst, Ihre Angst zu überwinden, suchen Sie sich am besten erfahrene Hilfe. Wenn die empfundene Bedrohung sehr hoch ist, wenn die Ängste den Alltag massiv einschränken oder sich gar das Empfinden einstellt, dass sie gar nicht mehr zu handhaben sind, dann sollten Sie nicht zu lange allein damit bleiben, sondern schnell handeln. Das gilt auch für Ihnen nahestehende Menschen, bei denen Sie so etwas beobachten. Es ist keineswegs eine Schwäche, sondern zeugt im Gegenteil von Selbstreflektion und Lösungsorientiertheit, sich bei bestimmten Problemen professioneller Unterstützung zu versichern.

Wie viele Sitzungen eine solche psychotherapeutische Behandlung umfassen soll, lässt sich nicht pauschal sagen. Meiner Erfahrung nach lassen sich aber gerade Ängste sehr gut behandeln. Bei vielen Ängsten stellt sich bereits nach einer Sitzung eine nachhaltige Besserung ein; manchmal sind zwei oder drei Sitzungen erforderlich, um komplexeren Ängsten auf den Grund zu gehen. Das hängt von vielen Faktoren und den persönlichen Mustern und Strukturen des einzelnen ab. Oft verschwinden mit der Angst auch andere Probleme oder Einschränkungen wie von selbst gleich mit.

Stellen Sie sich vor, Sie haben Ihre Angst aufgelöst. Sie haben endlich die Selbstbestimmung in den betroffenen Bereichen zurückgewonnen! Es ist also lohnenswert, die eigenen Ängste anzugehen; am besten sofort. Ich wünsche Ihnen dafür alles Gute!

Auch interessant:
Die Flugangst besiegen

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Mentale Revolution befreit von einschränkenden Mustern und zeigt die Vollkommenheit des Daseins

Selbstverantwortung zu übernehmen (Video 7), eigene Muster ändern zu können (Video 6), das Ich als veränderbare Identität anzusehen (Video 3 und 4) und Ganzheit jenseits der Person erkennen zu können (Video 8) sind die Grundpfeiler der Mentalen Revolution. Daraus lassen sich drei grundlegende Paradigmen ableiten, in denen Menschen leben. Jeder kann einem dieser Paradigmen zugeordnet werden.

Im ersten Paradigma leben die Menschen, die vollkommen mit sich als Person identifiziert sind. Das sind fast alle. Sie fühlen sich in der Regel ziemlich unfrei und sind in ihre Rollen verwickelt. Sie bemühen sich, etwas aus ihrem Leben zu machen, denn mit dem Ich entsteht auch das Konzept von Zeit. Und die muss genutzt werden. Sie vermuten, dass es etwas Größeres als sie selbst als Individuum gibt. Mit Hilfe von Religionen, Spiritualität, Ideologien und Philosophien versuchen sie es zu verstehen, was nicht gelingen kann, da der Verstand nur ein sehr kleiner Teil dessen ist, was sie zu verstehen versuchen.

Viel weniger Menschen leben im zweiten Paradigma und nutzen die Prinzipien des Bewusstseins für sich. Sie sind auch mit sich als Person identifiziert, aber sie wissen, dass die Person ein Konzept ist, das grundsätzlich frei definiert und gestaltet werden kann. Sie fühlen sich in der Regel frei und selbstbestimmt. Sie wissen, dass ihre Bewusstseinsinhalte ihre erlebte Realität bestimmen. Sie kennen Methoden, beides nach ihren Wünschen zu verändern. Sie übernehmen Selbstverantwortung und entscheiden selbst, wie sie sich fühlen wollen. Sie lassen sich nicht von ihrer Vergangenheit dominieren, da sie schmerzhafte Erlebnisse aufgearbeitet haben.

Sehr wenige Menschen leben im dritten Paradigma. Ihnen ist die Identifikation mit sich selbst als Person abhandengekommen. Das war keine bewusste Entscheidung. Genauso, wie das Entstehen der Person, des Ich, nicht von ihnen selbst entscheiden wurde. Sowohl die Identifikation, wie auch die Desidentifikation von der Person sind Phänomene, das unser Nervensystem spontan hervorbringt. Das Verschwinden der Selbstidentifikation wird in der Regel als Befreiung erlebt. Dabei erscheint das Dasein als Ganzheit, in der es keine Person mehr gibt und niemanden der je etwas entscheiden hätte. Es ist klar, dass nie jemand geboren wurde oder nie jemand gestorben ist. Das gesamte Dasein ist ein Feld von informierter Energie, in dem scheinbar getrennte Erscheinungen auftauchen und wieder verschwinden. Diese Beschreibung mag kalt und steril wirken. Ist sie aber nicht, denn wir einen Eindruck von dieser Ganzheit haben, sprechen wir von Liebe.

Mentale Revolution bedeutet, die Enge der Person hinter sich zu lassen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Je mehr persönliche (also einschränkende) Muster wir auflösen, je weniger wir uns eigenen oder fremden Überzeugungsstrukturen unterwerfen, desto transparenter wird die Person und umso mehr wird die Ganzheit sicht- und spürbar. Es ist die Integration des scheinbaren Ich und Nicht-Ich.

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Eine neue Perspektive befreit aus der Begrenzung der Person

Dieses Video nähert sich mit einem Experiment dem Dasein jenseits der persönlichen Identifikation an. Es ist auch im Artikel Annäherung nachzulesen. Dieses Experiment wendet sich nicht an Ihre Vernunft. Sie hilft hier nicht weiter. Wenn Sie sich jedoch auf das unmittelbare Erleben einlassen und ihre Gedanken einmal bei Seite lassen (der Verstand ist eh nur ein sehr kleiner Teil Ihrer Existenz), bietet sich Ihnen die Gelegenheit, eine bedeutende Entdeckung zu machen.

Wir nähern uns dem an, was die Mystiker „Erleuchtung“ nennen. Erleuchtung hat jedoch nichts mit einer persönlichen Erfahrung zu tun, sondern mit dem Gewahrsein der Ganzheit. Hier gibt es keine Person mehr. Manch einem mag das esoterisch oder spirituell erscheinen. Ist es jedoch gar nicht. Es ist eine Sichtweise, die jedem immer offensteht. Sie braucht kein Etikett, denn sie offenbart unser natürliches Wesen, das normalerweise von der Identifikation mit dem Ich überdeckt ist.

Schauen Sie sich das Video an und machen Sie bei dem Experiment mit. Entdecken Sie eine neue Perspektive jenseits der Person, den Klaren Raum. Auch, wenn Ihr Eindruck nur kurz war, haben Sie das Klare Sehen erfahren. Es wird gesehen oder nicht. Es gibt hier kein Zwischending. Der Klare Raum, den Sie wahrnehmen, kann anfangs klein sein. Wenn Sie ihn weiter untersuchen, werden Sie feststellen, dass er ohne Grenzen ist. Er enthält alles, was ist: Ihren Körper, Ihre Gedanken, Ihre Gefühle, andere Menschen, Tiere, Bäume und alle Gegenstände.

Dies ist der Ursprung Ihrer Existenz, aller Existenz. Entscheiden Sie selbst, was es für Sie bedeutet. Das Klare Sehen macht eigene Muster transparenter, gibt inneren Frieden und lässt vielleicht sogar die Gedanken zur Ruhe kommen, in die wir uns so leicht verwickeln. Schalten sie immer wieder in allen Situationen das Klare Sehen ein. Sie werden feststellen, dass alles etwas leichter ist.

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Jeder Mensch hat die Wahl, sich als Opfer der Umstände zu sehen oder Selbstverantwortung zu übernehmen

Im vorherigen Video haben Sie gelernt, schädlichen persönlichen Mustern keine Macht mehr zu geben. Sie konnten erleben, wie Sie selber den vollen Einfluss darauf haben, wie Sie sich fühlen.
Menschen sind einfach strukturiert, sie möchten gute Gefühle erleben und schlechte Gefühle vermeiden. Jeder definiert für sich selbst, was gute oder schlechte Gefühle sind. Ich denke, nach einem Gefühl streben alle: dem inneren Frieden.

Andere (die Eltern, den Lebenspartner, Nachbarn, den Chef, Politiker) für etwas zu beschuldigen, was Ihnen zugestoßen oder angetan wurde, kann kurzzeitig ein gutes Gefühl geben. Doch es macht uns zu Opfern. Wir machen uns abhängig von unserem Peiniger. Der Wunsch nach Wiedergutmachung bindet uns an ihn. Aus eigener Kraft können wir unseren inneren Frieden nicht wieder herstellen.

Wir müssen uns entscheiden: Wollen wir Oper sein oder Selbstverantwortung übernehmen?  Selbstverantwortung macht uns frei, selbst wenn uns das Schicksal vermeintlich unschuldig getroffen hat. Selbstverantwortung zu übernehmen heißt, sich selbst zu fragen, welcher der eigene Beitrag zu dem betreffenden Geschehen ist. Selbst wenn Sie objektiv das unschuldige Opfer zu sein scheinen, ist es sinnvoll, davon aus zu gehen, dass Sie selbst einen Anteil daran tragen.

Wenn Sie Ihre Überzeugungsstrukturen aufrichtig hinterfragen, werden Sie feststellen, wie es Ihnen geschehen konnte, in diese Situation zu geraten. Wenn Sie nun Ihre Bewusstseinsmuster bearbeiten werden Sie beobachten, dass sich Ihr Leben in positiver Weise verändert. Selbst, wenn Sie keine direkten Zusammenhänge finden können, ist diese Grundhaltung konstruktiv, denn sie werden von dem Ereignis nicht überwältigt.

Auf diese Weise können Sie Ihre Ich-Autonomie wieder herstellen, die größeren Zusammenhänger verstehen und Zuversicht für Ihr Leben gewinnen. Mal davon abgesehen, dass Ihre Lebensqualität enorm zunehmen wird. Kehren Sie dem Opferland den Rücken! Nutzen sie die Techniken, um Ihre Bewusstseinsinhalte zu verändern!

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Selbstreflexion ist der Anfang der Verbesserung

Wir alle tragen persönliche, mentale und emotionale Muster in uns. Manche helfen uns, andere schränken uns ein und führen zu einem automatischen Verhalten. Es ist nützlich, diese Muster zu erkennen, damit sie schließlich aufgelöst werden können. Selbstreflexion hilft uns beim Erkennen dieser Strukturen. Das Video zeigt Ihnen, wie Sie Muster finden können, die früher in bestimmten Situationen vielleicht hilfreich waren, aber heute nicht mehr in Ihr Leben passen.

Positive Muster schränken uns in der Regel nicht ein.  Negative, wie Begrenzung, Hemmung, Blockade, Ängste, Zweifel jedoch schon. Wenn wir uns eine Verbesserung in bestimmten Lebensbereichen wünschen, sollten diese bearbeitet werden.

Es gibt mehrere Wege, schädliche Bewusstseinsstrukturen zu erkennen. Häufig sind sie uns schon bekannt, wir müssen sie nur klar machen. Daher fragen Sie sich, wie Sie zu verschiedenen Aspekten Ihres Lebens (Zukunft, Geld, Beziehungen, Beruf, Ihren Körper, usw.) stehen und schreiben Sie auf, was Ihnen einfällt.

Projekte und Vorhaben, die nicht gelingen, bieten ebenfalls gute Hinweise auf destruktive Muster. Spüren Sie in sich hinein, während Sie an das Vorhaben denken. Haben Sie Widerstände, Zweifel, Bedenken, andere Absichten oder Befürchtungen?

Natürlich bieten uns unsere Umwelt und andere Menschen einen guten Spiegel für unsere unbewussten Strukturen. Wie sind Ihre Bewertungen? Wie denken Sie darüber? Was erleben Sie? Was erregt ungute Gefühle? Nun fragen Sie sich, welche Überzeugungen hinter diesen Wahrnehmungen stehen könnten.

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In diesem Video erkläre ich kurz, was Mentale Revolution bedeutet und was sie nützt.

Wie wir im letzten Artikel gesehen haben, hat die Person es nicht im Griff Befreiung zu erreichen. Die Person, es ist ihre Natur, versteht sich von ihrer Umwelt getrennt. Sie kann nicht anders. Dieser Umstand ist, wie die Person selber, eine Vorstellung, ein Gedanke, eine Idee. Mehr nicht. Wie kann denn nun diese so fest zementierte Verwicklung durchschaut werden? Wie können Sie erkennen, was Sie wirklich sind, oder sich dem wenigstens annähern?

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Bis hierher habe ich eine kurze, komprimierte Darstellung des ersten und zweiten Paradigmas geliefert. Sie enthält alles, was nötig ist, um das menschliche Sein grundlegend zu verstehen und um sein Dasein und sein Erleben selbst zu bestimmen. Wer damit zufrieden ist, sollte nicht weiter lesen und fleißig die beschriebenen Methoden anwenden, um ein nettes Leben zu haben.

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