Mentale Revolution befreit von einschränkenden Mustern und zeigt die Vollkommenheit des Daseins

Selbstverantwortung zu übernehmen (Video 7), eigene Muster ändern zu können (Video 6), das Ich als veränderbare Identität anzusehen (Video 3 und 4) und Ganzheit jenseits der Person erkennen zu können (Video 8) sind die Grundpfeiler der Mentalen Revolution. Daraus lassen sich drei grundlegende Paradigmen ableiten, in denen Menschen leben. Jeder kann einem dieser Paradigmen zugeordnet werden.

Im ersten Paradigma leben die Menschen, die vollkommen mit sich als Person identifiziert sind. Das sind fast alle. Sie fühlen sich in der Regel ziemlich unfrei und sind in ihre Rollen verwickelt. Sie bemühen sich, etwas aus ihrem Leben zu machen, denn mit dem Ich entsteht auch das Konzept von Zeit. Und die muss genutzt werden. Sie vermuten, dass es etwas Größeres als sie selbst als Individuum gibt. Mit Hilfe von Religionen, Spiritualität, Ideologien und Philosophien versuchen sie es zu verstehen, was nicht gelingen kann, da der Verstand nur ein sehr kleiner Teil dessen ist, was sie zu verstehen versuchen.

Viel weniger Menschen leben im zweiten Paradigma und nutzen die Prinzipien des Bewusstseins für sich. Sie sind auch mit sich als Person identifiziert, aber sie wissen, dass die Person ein Konzept ist, das grundsätzlich frei definiert und gestaltet werden kann. Sie fühlen sich in der Regel frei und selbstbestimmt. Sie wissen, dass ihre Bewusstseinsinhalte ihre erlebte Realität bestimmen. Sie kennen Methoden, beides nach ihren Wünschen zu verändern. Sie übernehmen Selbstverantwortung und entscheiden selbst, wie sie sich fühlen wollen. Sie lassen sich nicht von ihrer Vergangenheit dominieren, da sie schmerzhafte Erlebnisse aufgearbeitet haben.

Sehr wenige Menschen leben im dritten Paradigma. Ihnen ist die Identifikation mit sich selbst als Person abhandengekommen. Das war keine bewusste Entscheidung. Genauso, wie das Entstehen der Person, des Ich, nicht von ihnen selbst entscheiden wurde. Sowohl die Identifikation, wie auch die Desidentifikation von der Person sind Phänomene, das unser Nervensystem spontan hervorbringt. Das Verschwinden der Selbstidentifikation wird in der Regel als Befreiung erlebt. Dabei erscheint das Dasein als Ganzheit, in der es keine Person mehr gibt und niemanden der je etwas entscheiden hätte. Es ist klar, dass nie jemand geboren wurde oder nie jemand gestorben ist. Das gesamte Dasein ist ein Feld von informierter Energie, in dem scheinbar getrennte Erscheinungen auftauchen und wieder verschwinden. Diese Beschreibung mag kalt und steril wirken. Ist sie aber nicht, denn wir einen Eindruck von dieser Ganzheit haben, sprechen wir von Liebe.

Mentale Revolution bedeutet, die Enge der Person hinter sich zu lassen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Je mehr persönliche (also einschränkende) Muster wir auflösen, je weniger wir uns eigenen oder fremden Überzeugungsstrukturen unterwerfen, desto transparenter wird die Person und umso mehr wird die Ganzheit sicht- und spürbar. Es ist die Integration des scheinbaren Ich und Nicht-Ich.

Ulrich Heister

Ich arbeite mit Menschen, die etwas verändern wollen: in ihrem eigenen Leben, in ihren Beziehungen oder im Beruf. Sie wollen gesünder, glücklicher und erfüllter leben. Sie möchten Ihre Lebensfreude und Lebensqualität steigern. Mich begeistert die Aufgabe, für meine Klientinnen und Klienten einen Raum zu öffnen: eine liebevolle, wertschätzende Atmosphäre, in dem sie sich entwickeln, sich selbst erfahren und ihr Leben mit Leichtigkeit und Freude in die Hand nehmen.

Seit 1995 bin ich in eigener Praxis tätig. Meine Schwerpunkte sind die Psychotherapie, die Hypnosetherapie und die Psychosomatik. In diesen mehr als 20 Jahren habe ich die Erfahrungen aus meiner Arbeit und zahlreichen Zusatzausbildungen zu einem sehr wirkungsvollen Ansatz weiterentwickelt. Meine Tätigkeit in der Erwachsenenbildung und für die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf prägt meine Arbeit zudem. Ich begleite Klienten in Einzel- und Paarsitzungen, biete aber auch Kurse und Workshops an.

Meine Lebensfrage „Wie funktioniert das?“ begründete meinen Berufsstart im naturwissenschaftlichen Bereich, bis ich diese Frage auf das Menschsein ausdehnte. Wie funktioniert Menschsein? Was bedeutet es, Mensch zu sein? Warum leidet der eine, der andere jedoch nicht? Was soll das alles hier? Diese Fragestellung ließ mich tatsächlich funktionierende Methoden finden, die ich heute meistens mit Erfolg in meiner Praxis einsetze.

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Herzliche Grüße
Ulrich Heister
Ulrich Heister